Category: Fashion on journeys

Auffallend und praktisch: die perfekten Schuhe für Städtetrips
octubre 30th, 2017 by DR_top

Gibt es Schuhe, die bequem sind und gleichzeitig auffallen für lange Tage in der Stadt? Flach und praktisch war noch nie meine Leidenschaft. Allerdings durfte ich diese fehlende Leidenschaft bei meinem letzten Besuch in Hamburg mit wochenlang schmerzenden Füssen bezahlen. In New York sollte alles anders sein…

Auffallend und praktisch: die perfekten Schuhe für Städtereisen.

12 Stunden auf Großstadtpflastern unterwegs. Welche Schuhe ziehst du an? Flach und praktisch oder hoch und auffallend?

Meine schwarzen Ankle-Boots hielt ich für ziemlich gehtauglich. Für mich fast schon praktische Schuhe, denn ihr goldener Absatz ist gerade mal 7 cm hoch. Ein paar Stunden in ihnen zu gehen oder stehen ist überhaupt kein Problem. Anders aber in Hamburg. Zwischen ein paar Stunden und 12-14 Stunden ist doch ein leichter Unterschied, der sich gravierend auf meine Füße auswirkte. Das liegt daran, dass meine Städtetrips nicht aus Hotel, Termin, zurück ins Hotel und auf zum nächsten Termin bestehen. Dann nämlich wäre die Lösung einfach; mehrmals Schuhe wechseln und fertig.

Wenn die Füße bremsen

Aufwachen in einer Großstadt heißt für mich bei einem duftenden Kaffee über die erste Station zu entscheiden. Viel mehr nicht, denn dann geht es los. Raus auf die Straße und der Nase nach. Nach der ersten Station folgt die nächste. Sehenswürdigkeiten, natürlich jede Menge Shop-Besichtigungen, den einen oder anderen Termin, meine geliebten Stopps in  einem Coffeshop oder einem kleinen Restaurant und immer weiter…..in der Regel bin ich 10-12 Stunden non stop auf den Füßen, und all das mit denselben Schuhen. Manchmal schaffen es die Füße tatsächlich, sich in der Nacht zu erholen. In Hamburg leider nicht.

Auffallend und praktisch: die perfekten Schuhe für Städtereisen.

Verführen praktische Schuhe?

Nun mag sicher die eine oder andere denken, warum zieht sie am nächsten Tag keine anderen Schuhe an? Mit Recht, aber das ging leider nur bedingt, denn die „anderen“ Schuhe waren halt auch keine praktischen Schuhe. Und mehr hatte ich nicht dabei. Vor Ort praktische Schuhe kaufen? Nein, da waren ein Overall mit Spitze oder die silberne Jacke weitaus verlockender. Außerdem, etwas eitel bin ich ja schon und flache Schuhe hätten nun mal so gar nicht zu meinen jeweiligen Tageslooks gepasst.

Zwei Paar Schuhe sind das Limit

Ach ja, wer sich nun fragen sollte, weshalb hat sie nur zwei Paar Schuhe dabei? Auch dafür gibt es eine einfache Lösung. Mehr gehen nicht, denn bei meinen kurzen Städtetrips reise ich mit Handgepäck. Die Herausforderung, denn ich gehöre zu denjenigen, die ihr Outfit spontan zusammen stellen. Sinnvolle Vorausplanung  und das gleich für mehrere Tage sind mir ein Gräuel. Ihr könnt euch leicht vorstellen, dass ein 8kg Handgepäck-Köfferchen für mich eine Herausforderung sind. Mehr als ein Paar Schuhe für die Reise und eines im Koffer sind da nicht drin.

Auffallende Smalltalk Talente

Für meine Reise nach New York sollte sich das Fußfiasko dennoch nicht wiederholen. Praktische Schuhe mussten her. Voll Tatendrang ging ich auf die Suche, nach praktischen Schuhen mit dem gewissen Etwas und fand tatsächlich ein paar Boots von Guess. Turnschuhbequem und glitzernd. Ja, sehr glitzernd. Aber die waren es. Dank Glitzer machen sie sich auch zu Röcken und Kleidern gut. Und das Beste: meine Füße und meine Guess-Schuhe waren selbst nach stundenlangen Erkundungsgängen durch die Straßenschluchten von Manhatten noch die allerbesten Freunde. Und noch ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: nicht nur mir selbst gefallen die Glitzerboots. Sie schaffen Aufmerksamkeit und Gesprächsthemen. Angefangen von der strengen Zollbeamtin in London, die meine Boots vom Band zog und mich mit einem plötzlich strahlenden Lächeln und der Frage „great shoes, where did you buy them“ gänzlich aus dem Konzept brachte. Auch in New York überraschten mich die Boots mit ihrem Talent, mich mit unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch zu bringen.

Also Mut zu auffallenden Schuhen, auch wenn sie praktisch sein müssen! 🙂

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abril 4th, 2017 by DR_top

Vier Tage lang haben wir dich erlaufen und erfahren. Du hast deinen Fluss zum Meer gemacht und aus alten Speicherhäusern einen Hotspot für Bloggerfotografen.  Du zeigst,dass Klinker und Glas die besten Freunde sein können. Mit LostInMyCloset in Hamburg und wir kommen wieder! 🙂

Liebe Hamburger, ihr habt uns zum Staunen gebraucht. Genauso wie der blaue Himmel an diesem Wochenende im März. Selbst meine goldenen Absätze und mein Auberginefarbener (Kunst!)Pelzmantel  haben euch nicht aus der Fassung gebracht;  mir dafür ein paar amüsante Momente bescheert, wie ihr euch leicht vorstellen könnt. Vor allem beim Gang durch St. Pauli hätte ich allzu gern eure Gedanken laut gehört. Braune Steppjacken und gedeckte Farben sind nicht so mein Ding, aber ihr Hamburger rund um meine Generation habt Stil und behaltet eure Gedanken für euch. Welche Gedanken hattet ihr bei der Stadtplanung?

St Michaelis wird mit Michel geduzt

Ich bin extra auf euren Michel gestiegen, um mir einen Überblick zu verschaffen und bekam keinen. Denn ein klar zu erkennendes Zentrum oder lange gerade Straßen sind Fehlanzeige. Ihr scheint da zu bauen, wo ihr bauen wollt und das zu bauen, was ihr gerade wollt. Das Resultat ist unglaublich reizvoll. Ja, euer Michel. Wir waren etwas verblüfft, dass sich hinter der Klinkerfassade ein komplett weißes Kirchenschiff verbirgt. Mit Treppenaufgängen, die fast schon Villencharakter haben. Er ist so berühmt und wohnt dennoch in einem wenig glanzvollen Viertel.  Natürlich mit einem riesigen Park davor. Überhaupt ist hier alles grün und weitläufig. Eigentlich zu weitläufig für kilometerlange Erkundungstouren auf goldenen 10 cm Absätzen. Aber die glanzvollen Schritte durch diese wundervolle Stadt waren mir schmerzende Füße allemal wert.

Rhabarbersaft-Schorle an der Alster

Prächtig und in der Sonne eine Verführung auf jedem Meter ist natürlich eure Alster. Scharen von Joggern haben sie umkreist, während wir köstliche Rhabarbersaft-Schorle auf Bodo’s Bootsteg genossen haben. Dort haben wir die ersten dieser herrlichen Saftschorle genossen und viele weitere folgten in den nächsten Tagen.Sollte mich jemand nach der Herkunft der Raben fragen, dann kenne ich die Antwort jetzt auch: nämlich aus der Rabenstraße. Zurückhaltend sind die schwarzen Gesellen nicht und lautstark dazu.

AMD Hamburg – Ein Ausflug in die Modedesignerschmiede

Der eigentliche Anlass unserer Reise und die Wunschadresse meines Sohnes, der sonnenklar vor Augen hat, das  er Modedesign studieren wird.  Direkt an der Alster gelegen, bietet die AMD Akademie für Mode und Design so einiges an überzeugenden Argumenten. Super freundlich, interessante Vorlesungen und eine bunte Mischung begabter Studenten. Mit Sicherheit eine gute Adresse für angehende Modedesignstudenden und für Begleiter, die sich am Alsterufer vergnügen können. Noch waren die Segelboote im Winterschlaf, dafür trainierten die ersten Ruderer. Strandbäder für jeden Geschmack machen die Wahl zwischen sportlicher Aktivität und gemütlichem Alsterblick nicht gerade leicht.

Binnenalster mit Alex

Dass Alex kein hochgewachsener Hamburger, sondern eine Quelle für köstliche Torten, Cocktails und leckere Snacks oder einfach der Alsterpavillon an der Binnenalster ist, wissen wir nun auch. Gut, dass wir beim Reisen Frühaufsteher sind und deshalb am Wochenende die lange Schlange der brunchfreudigen Besucher gemütlich bei einer Latte Macchiato betrachten konnten. Obwohl so groß, mit riesigen Sonnenterrassen und Platz für unglaublich viel Besuchern, hat es das Personal im Alex tatsächlich geschafft, dass wir uns wunderbar gefühlt haben.

Wie alte Speicher zu neuem, modernen Leben erwachen, unser Spontanentschluss an den Landungsbrücken, unter der Elbe, Hafencity, Strandbars und Strände kilometerweit vom Meer entfernt….und einiges mehr folgt 🙂

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